Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen Wewer Consulting, Inhaber Tobias Wewer (nachfolgend „Auftragnehmer"), und dem Auftraggeber über die Erbringung von Beratungs-, Coaching-, Mentoring- und Schulungsleistungen im Bereich Vertrieb, Sales und Unternehmensentwicklung.
Die Angebote des Auftragnehmers richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Verbrauchergeschäft im Sinne des § 13 BGB findet ausdrücklich nicht statt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche oder textförmliche (z. B. per E-Mail) Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den tatsächlichen Beginn der Leistungserbringung zustande.
Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
3. Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (Dienstvertrag gemäß §§ 611 ff. BGB).
Insbesondere werden keine konkreten Umsatz-, Gewinn- oder Wachstumsergebnisse geschuldet oder zugesichert. Der wirtschaftliche Erfolg hängt maßgeblich von der eigenverantwortlichen Umsetzung durch den Auftraggeber, dessen Markt-, Produkt- und Personalsituation ab.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Erfüllung der Leistungen qualifizierter Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer zu bedienen.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form kostenfrei zur Verfügung.
Der Auftraggeber benennt einen verbindlichen Ansprechpartner und sorgt für die rechtzeitige Bereitstellung interner Ressourcen. Verzögerungen, die aus einer Verletzung von Mitwirkungspflichten resultieren, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
5. Termine, Verschiebung und Ausfall
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Kann ein Termin durch den Auftraggeber nicht wahrgenommen werden, ist dieser bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin in Textform abzusagen. Bei einer Absage innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen gilt der Termin als geleistet und wird in voller Höhe berechnet.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, vereinbarte Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, höhere Gewalt) zu verschieben. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht in diesem Fall nicht. Ein Ersatztermin wird zeitnah angeboten.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Soweit nicht abweichend vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Programmen, Coaching- oder Mentoring-Paketen wird der Gesamtbetrag mit Vertragsschluss in voller Höhe fällig, soweit nicht ausdrücklich eine Ratenzahlung vereinbart wurde.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie eine Verzugspauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
Bei vereinbarter Ratenzahlung wird der gesamte Restbetrag sofort fällig, wenn der Auftraggeber mit mindestens einer Rate vollständig oder teilweise länger als 14 Tage in Verzug ist.
7. Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur insoweit zu, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
8. Vertragslaufzeit und Kündigung
Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung. Bei Programmen, Coaching- und Mentoring-Paketen mit fester Laufzeit ist eine ordentliche Kündigung während der vereinbarten Laufzeit ausgeschlossen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 626 BGB bleibt für beide Parteien unberührt. Eine Kündigung bedarf der Textform.
Im Falle einer berechtigten außerordentlichen Kündigung durch den Auftragnehmer aus einem vom Auftraggeber zu vertretenden Grund bleibt der Anspruch auf die vereinbarte Vergütung bis zum Ende der ursprünglich vereinbarten Laufzeit bestehen.
9. Widerrufsrecht
Da sich die Leistungen ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB richten, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen, Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für die Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber nach vorheriger Zustimmung als Referenz (z. B. mit Firmenname und Logo) zu nennen.
11. Nutzungsrechte und Urheberrecht
Sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Unterlagen, Konzepte, Methoden, Vorlagen, Skripte, Aufzeichnungen, Videos und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich geschützt.
Der Auftraggeber erhält an den Arbeitsergebnissen ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur internen Verwendung im eigenen Unternehmen. Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Bearbeitung – auch auszugsweise – bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
Aufzeichnungen von Sessions, Calls oder Schulungen durch den Auftraggeber sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Auftragnehmers zulässig.
12. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Umsätze oder sonstige mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
13. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Textformklausel.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
